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AKUPUNKTUR

WAS IST AKUPUNKTUR?

Akupunktur ist eine antike asiatische Heilmethode. Ursprünglich in China entwickelt, wird sie auch in Tibet, Japan, Korea und in verschiedenen anderen Ländern praktiziert. Je nach Land variieren die Punkt-Kombinationen. Mit Nadeln werden verschiedene Stellen am Körper punktiert. Der menschliche Körper besitzt etwa 400 solcher Punkte. Ein Merkmal und das Geheimnis eines guten und erfahrenen Akupunkteurs ist seine Fähigkeit, die beste Punkt-Kombination für ein bestimmtes Krankheitsbild zu ermitteln. Wie bei anderen Naturmedizinischen Verfahren spielt bei der Akupunktur die Erfahrung des Praktizierenden eine entscheidende Rolle.

 

WIE WIRKT AKUPUNKTUR?

Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte der Körperoberfläche.

Akupunktur umfasst die Diagnostik und Therapie von Krankheiten auf der Basis der TCM-Grundlagen sowie neuzeitlicher Denkmodelle. Akupunktur wirkt u.a. über eine Anregung und Wiederherstellung der körpereigenen Regulation. Sie wird in den verschiedensten Fachgebieten in Prävention, Therapie und Rehabilitation bei funktionellen, psychosomatischen und organischen Erkrankungen und bei Schmerzzuständen eingesetzt.

In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den so genannten Meridianen liegen. Zur Vereinfachung wurde das heute gängige Modell von zwölf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, eingeführt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell. Nach dem Modell der Traditionellen chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

 

KRANKHEITEN DIE MIT AKUPUNKTUR BEHANDELT WERDEN KÖNNEN

Zahlreiche Studien beweisen, dass Akupunktur bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden kann. Es ist sogar möglich, chronische Schmerzen zu stoppen. In der Praxis zeigt sich, dass Akupunktur bei einer grossen Bandbreite von Krankheiten wirkt.

- Kopfschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen, Neuralgien, Phantomschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen
- Schwächezustände, Nervosität, Erregungszustände, Schlaflosigkeit, Stress
- Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Magenkrämpfe
- Asthma, Heuschnupfen, Urticaria, Allergien
- Herz-Kreislauf Störungen, Bluthochdruck
- Ohrensausen, Ohrgeräusche, Schwindel
- Menstruationsschmerzen, unregelmäßige Perioden, Blasenentzündungen, Unfruchtbarkeit
- Raucher-Entwöhnung, Übergewicht